Warum MS Access?

Was ist Access? MS Access verbindet ein Relationales Datenbankbetriebssystem (Datajet-Engine) mit einer grafischen Benutzeroberfläche für Datenmanipulation. Außerdem ist eine hochspezialisierte Integrierte Software-Entwicklungsumgebung (IDE) Teil von Access. Die Fülle der Möglichkeiten reicht bei Access von sehr leicht gestaltbaren Dateneingabeformularen, grafisch oder mit SQL darstellbaren Abfragen, hin zu mächtigen Reports (Berichten), die die verarbeiteten Daten zur Ausgabe von Druck, pdf etc. übersichtlich darstellen. Schließlich und endlich aber wird jede noch verbliebene Lücke durch VBA Access (Visual Basic for Applications, in diesem Fall spezialisiert auf Access) gefüllt.

Access macht erst Spaß, wenn man es sachgerecht programmieren kann; das ist bei Access noch viel mehr so, als bei anderen Office-Produkten, wie Excel oder Word, welche ja auch über ein spezifisches VBA verfügen. Daher ist die Access-spezifische IDE sehr wichtig, wenn es darum geht, die Vorteile von Access darzulegen. Erst durch sie hat man mit Access ein wirklich umfassendes Tool für Dateneingabe und -Manipulation. Access kann zudem an verschiedenste RDBM-Systeme angeschlossen werden, also an Datenbanken von MySQL, Oracle ..

Andere Datenbankbetriebssysteme haben keine solche spezifische IDE. Sie können natürlich mit verschiedensten Programmiersprachen programmiert werden, das ist jedoch ist deutlich aufwendiger, als die Verwendung von VBA bei Access. Nebenbei gesagt: Theoretisch könnte natürlich auch die Datenbank-Engine von Access mit verschiedensten Programmiertools programmiert werden – im Fall von Access erschiene das aber tatsächlich absurd, es sei denn man habe bereits eine andere Anwendung, die auf eine Access-Datenbank zugreifen soll. Das für Access optimierte Tool „VBA Access“ ist tatsächlich das Mittel der Wahl.

Weil Access sofort, sozusagen „out-of-the-Box“, eine vollständiges und mächtiges Datenbanktool zur Verfügung stellt, haben viele kleine und mittlere Betriebe Access verwendet, um ihre unmittelbaren Bedarfe damit abzubilden, in etwa so, wie man auch Excel-Tabellen verwenden würde. Stellenweise gelingen recht brauchbare Zwischenlösungen. Access erfordert einige Spezialkenntnis, eben WEIL es ein eigentlich mächtiges Tool ist – das Selbsterstellen einer kleinen Datenbank jedoch lässt es für den Nichtfachmann manchmal so erscheinen, als sei Access ein kleines simples Tool für Laien.

Doch das ist nicht so. Mit professionellen Programmieransätzen für Datenbanken kann Access unglaublich viel, es ist gleichzeitig sehr günstig und universell; es ermöglicht auf den Punkt zugeschnittene individuelle Lösungen, gerade für Mittelständler. Zusammen mit MS Office Professional bietet es viele Lösungen für Datenvernetzung.